Clafoutis -unser Sonntagmorgenfrühstück

Auch wenn ich es liebe, in der Küche herumzuwerkeln, muss es im Alltag meistens schnell gehen. Hungrige Kleinkinder halten leider nicht viel von aufwändigen Menus. Lecker und gesund muss es für mich aber trotzdem sein (und zwar in dieser Reihenfolge!). Da bei uns aber meistens mein Freund für das Kochen zuständig ist, halte ich mich an schnelle und unkomplizierte Gerichte. Zum Glück ist mein Fundus mitlerweile recht groß, denn ich stöbere für mein Leben gern in Kochbüchern und Foodblogs herum. Vieles improvisiere ich aber auch, je nachdem, was gerade so im Kühlschrank herumsteht. So auch heute Morgen, als ich in aller Herrgottsfrühe alleine in der Küche war und alle anderen noch schliefen. Herrlich, diese Ruhe! Während ich völlig ungestört meinen ersten Kaffee trank, hatte ich alle Zeit der Welt, ein leckeres Sonntagmorgenfrühstück vorzubereiten. Und weil da noch ein ein paar überreife Bananen und langsam schrumpelig werdende Aprikosen in der Küche waren, beschloss ich, ein Clafoutis zu backen.

Lecker und beikostgeeignet

Ein Clafoutis ist im Prinzip nichts anderes als ein Pfannkuchen, der im Ofen gebacken wird. Das dauert 15 -20 Minuten und ist kinderleicht. Man kann dafür jede beliebige Obstsorte verwenden. Total lecker ist auch die Kombination von Kirschen und Kakaonibs (Vorsicht Kirchkerne!). Wenn man wie ich nur Obst als Süßungsmittel  verwendet, sollte es allerdings möglichst reif sein. Ohne Zucker und mit Vollkornmehl ist Clafoutis ziemlich gesund und auch für kleine Kinder im Beikostalter geeignet. Sie können es ganz einfach mit den Händen zerrupfen und selbst in den Mund stecken . Und hier ist mein Pi-mal-Daumen-Rezept von heute Morgen:

Clafoutis mit Bananen und Aprikosen (für vier Personen)

4 Eier

1-2 reife Bananen

5-6 Aprikosen

1 kleine Tasse Mehl

1/2 Tasse Haferflocken

3-4 Tassen Hafermilch (oder jede andere Milch)

Zuerst verrührt man die Eier mit einem Schaumbesen oder einer Gabel. Dann kommen das Mehl, die Haferflocken und die Milch dazu. Die Mengenangaben hängen hier sehr von der verwendeten Mehl- und Milchsorte ab. Bei Vollkornmehl braucht man immer etwas mehr Flüssigkeit. Hafermilch ist dünnflüssiger als Kuhmilch. Ich verwende sie gerne, weil sie einen süßen Eigengeschmack hat. Jedenfalls sollte der Teig nicht zu fest sein, etwa so wie ein Pfannkuchenteig.

Den Teig gibt man in eine eingeölte Quicheform (oder jede andere ofenfeste Auflaufform), legt die Früchte darauf und bäckt das Ganze bei 150 Grad Umluft 15-20 Minuten. Fertig ist das Clafoutis, wenn der Teig nicht mehr flüssig ist und die Eier gestockt haben. Jetzt kann man noch ein paar Minzblättchen als Deko darauf legen et voilà. Guten Appetit!

 

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