Herbstliebe: Hokaidokürbis mit Tahini und Zatar

Hach, ich liebe den Herbst! Allein diese Farben! Wenn ich aus dem Fenster schaue, leuchtet es überall rot, gelb und orange. Auch auf dem Wochenmarkt ist die Auswahl so bunt wie schon lange nicht mehr. Quietschorangene Kürbisse, knallgelbe Quitten und pinke Rote Beeten. Ist das nicht herrlich?

Endlich kann ich wieder auf dem Balkon sitzen und mich über jeden einzelnen Sonnenstrahl freuen. Kein Schwitzen und kein Sonnenbrand mehr, das tut soo gut!

Und selbst die grauen, regnerischen Tage finde ich irgendwie noch gemütlich. Denn anders als im Sommer kann ich jetzt mit gutem Gewissen einfach mal zu Hause bleiben, ohne etwas zu verpassen. Keine Sommerfeste, lange Nachmittage im Schwimmbad und auch keine Einladungen zum Grillen mehr. Ihr findet das schade? Okay, vielleicht ein bisschen. Aber das kommt ja alles wieder.

Mindestens genauso schön und um einiges entspannter finde ich es aber zum Beispiel, meine Kinder einen halben Nachmittag lang in die Badewanne zu stecken (sie lieben das, ehrlich jetzt!), mich dabei auf den Toilettendeckel zu setzen, und ein Buch zu lesen.

Oder stundenlang Apfelmus zu kochen. Der große Sohn bekommt dann einen Rührlöffel in die Hand, der kleine einen Apfel und alle sind zufrieden. Na gut, zumindest mal eine halbe Stunde 😉

Und genauso wie ich den Herbst liebe, liebe ich auch alles, was man in dieser Jahrszeit so essen kann, allen voran Kürbis. Sogar mein Großer mag den neuerdings wieder, nachdem er ihn letztes Jahr noch verschmäht hat. Vor allem in Form von Kürbispommes zwar, aber immerhin…

Wir Erwachsenen lieben Kürbis aber in jeder Form. Ganz besonders angetan hat es uns allerdings ein Rezept aus dem wundervollen Kochbuch „Jerusalem“ von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi. Kennt ihr das? Ich liebe jedes einzelne Rezept darin und könnte stundenlang darin herumblättern!

Im Original wird ein Butternusskürbis verwendet, meine Variante ist aber mit Hokkaido. Den finde ich etwas praktischer, weil man ihn nicht extra schälen muss. Der Kürbis wird solange im Ofen geröstet, bis er buttrig weich und schön süß ist. Dazu gibt es einen nussigen, cremigen Dip aus Sesammus (Tahini) und mediterranen Kräutern (Zatar). Das Ergebnis ist soo lecker! Echtes Soulfood eben. Und davon kann man gerade an dunkleren Tagen doch nie genug kriegen, oder?  So, aber jetzt will ich euch nicht länger auf die Folter spannen, hier ist das Rezept:

Hokaidokürbis mit Tahini und Zatar

#Kürbis; #Herbst #Soulfood; #Herbstküche; #Jerusalem
Kürbis mit Tahini und Zatar

Zutaten:

1 großer Hokkaido-Kürbis (circa 1,5 Kilo), in Spalten geschnitten

2 rote Zwiebeln, ebenfalls in Spalten geschnitten

50 ml Olivenöl

3-4 EL Tahini (Sesammus)

1-2 EL Zitronensaft

1 Knoblauchzehe, zerdrückt

30 g Pinienkerne

1 EL Zatar (das ist eine spezielle Gewürzmischung, die es zum Beispiel in arabischen Läden gibt. Genauso gut funktioniert aber auch jede andere mediterrane Gewürzmischung, etwa Kräuter der Provence)

1/2 Bund glatte Petersilie, grob gehackt

Meersalz und schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung:

Den Backofen auf 240 Grad Umluft vorheizen.

Kürbis- und Zwiebelspalten in einer Schüssel mit 3 EL Olivenöl, 1 TL Salz und frisch gemahlenem Pfeffer vermischen. Alles auf einem Backblech verteilen, die Kürbisstücke dabei mit der Schale nach oben legen. Für 30-40 Minuten im Ofen rösten, bis das Gemüse weich und leicht gebräunt ist. Vorsicht, die Zwiebeln garen schneller als der Kürbis. Im Zweifelsfall diese etwas früher aus dem Ofen nehmen!

Für den Dip das Tahini in einer kleinen Schüssel mit Zitronensaft, 2 EL Wasser, dem zerdrückten Knoblauch und einer Prise Salz verrühren. Bei Bedarf etwas mehr Wasser oder Tahini hinzufügen.

Das restliche Olivenöl in einer Pfanne bei geringer Temperatur erhitzen und die Pinienkerne mit 1/2 Teelöffel Salz etwa 2 Minuten anrösten. Umrühren nicht vergessen!

Das Gemüse auf einer großen Platte anrichten. Mit dem Tahini-Dip überziehen und zuletzt die Pinienkerne, die Petersilie und das Zatar darüberstreuen.

Guten Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren !

Eure Kathinka

 

PS: Was sind eure liebsten Herbst-Rezepte?

 

 

Oktober: Monat des Down-Syndroms

In den USA ist der Oktober „Down Syndrome Awareness Month“, also ein Monat, in dem Menschen mit Down-Syndrom und ihre Anliegen im Fokus des öffentlichen Interesses stehen sollen. Die National Down Syndrome Society schreibt auf ihrer Website, dass es ihr bei der Aktion darum gehe, Menschen mit Trisomie 21 und ihre Fähigkeiten zu feiern. Und eben mal nicht nur darüber zu reden, was sie alles nicht können: „It’s not about celebrating disabilities, it’s about celebrating abilities.“

Auf die Stärken konzentrieren

Dieser Satz bringt auf den Punkt, was ich selbst so oft denke: Menschen mit Trisomie 21 haben genau wie alle anderen Fähigkeiten, Talente und Interessen. Würde es ihnen nicht mehr helfen, diese stärker in den Mittelpunkt zu stellen statt immer nur ihre Defizite? Wir Menschen brauchen doch alle positive Verstärkung, um am Ball zu bleiben, oder etwa nicht? In meiner Schullaufbahn zumindest habe ich das so erlebt. Nur, wenn ein Lehrer an mich glaubte, war ich überhaupt gewillt, mich anzustrengen. Und dabei geht es mir jetzt nicht um falsche Lobhudelei, sondern schlicht darum, sich auf die Stärken eines Kindes zu konzentrieren, statt nur an den vermeintlichen Schwächen herumzudoktern. Das Gleiche gilt natürlich auch für andere Lebensbereiche, sei es nun in der Medizin, im Sport oder im Beruf. Ständiges Kritisieren und „Optimieren“ führt zumindest bei mir regelmäßig zum Total-Boykott. Mag sein, dass andere da anders ticken…

Ein bisschen mehr Leichtigkeit bitte!

Schade jedenfalls, dass es so einen Awareness-Monat nicht auch bei uns gibt. Das dachte sich wohl auch der Stuttgarter Verein 46PLUS und startete vor kurzem eine große Herbstkampagne. Auf den Plakaten, die hier in Stuttgart momentan aushängen, sieht man Schauspieler Elyas M`Barek mit Model Tamara Röske, die selbst Trisomie 21 hat. Mir sind die Plakate vor allem deshalb ins Auge gesprungen, weil sie so witzig und positiv sind. Denn genau diese Leichtigkeit fehlt mir oft, wenn es in der öffentlichen Debatte um Trisomie 21 geht. Da  liest man eher mal, dass Ärtze einer Schwangeren zum Abbruch raten, weil ein Kind „so viele Fehler habe.“ Tatsächlich, so etwas passiert, wie ihr hier nachlesen könnt. Wen wundert es dann noch, dass 90 Prozent der schwangeren Frauen abtreiben, wenn sie erfahren, dass ihr Kind womöglich das Down-Syndrom hat?

Mir selbst passiert es, seit Paul da ist, immer wieder, dass mich wildfremde Menschen ansprechen, um mit mir Tacheles zu reden. In der Regel sind das nett gemeinte Kommentare wie „Ich halte Abtreibung ebenfalls für Mord“ oder auch „Mein Mann und ich haben uns auch gegen Pränataldiagnostik entschieden.“

Nun bin ich zwar noch nie ein Fan von banalem Smalltalk gewesen, aber ganz ehrlich, wenn ich mit meinen Kindern im Café sitze und Schokoladenkuche esse, steht mir der Sinn nicht unbedingt nach solch kontroversen Themen. Das sind Momente, in denen ich mir einfach wünsche, „normal“ sein zu dürfen. Denn so fühlen wir uns ja auch, wie eine ganz normale Familie mit den üblichen Problemen und dem üblichen Stress, klar, aber auch dem üblichen Bedürfnis nach Entspannung, Nichtstun und Blödsinnmachen.

So, ihr Lieben, wenn ihr also das nächste Mal eine Familie mit einem behinderten Kind seht, dann fühlt euch nicht verpflichtet, ein „ernstes“ Thema anzuschneiden. Ihr müsst nicht fragen, wie es mit der Frühförderung läuft oder ob das Kleine denn „sonst“ gesund sei. Stattdessen könnt ihr auch einfach mal nichts sagen und freundlich lächeln.

Danke und bis bald, eure Kathinka!

Schubladen im Kopf – wenn ich über meine eigenen Vorurteile stolpere…

Heute Morgen hatte ich unverhofft ein nettes Gespräch. In der Kinderarztpraxis setzte sich eine andere Mutter neben mich. Wir kamen ins Gespräch – über die Kinder, den Spagat zwischen Arbeiten und Familie und die schwierige Wohnungssituation hier in Stuttgart. Normaler Smalltalk, aber er lief wie von selbst. Angenehm. Nach ein paar Minuten hatte ich das Gefühl, dass wir uns schon ewig kennen. Das passiert mir nicht allzu oft.

Doch dann sagte sie etwas, das mich innerlich zusammenzucken ließ. Die eben noch dagewesene Sympathie war wie weggeblasen. „Hätten wir nur ein Zimmer mehr, dann könnte ich die Kinder nachts auch mal schreien lassen und sie würden längst durchschlafen.“

Ich ließ mir meine Irritation nicht anmerken, beendte das Gespräch aber schnell und machte mich auf den Nachhauseweg.

Nun will ich hier nicht erneut über das Für und Wider von sogenannten „Schlaftrainings“ schreiben. Dazu haben andere Leute, die mehr Ahnung haben als ich, bereits alles gesagt. Und ich selbst habe hier bereits erklärt, weshalb ich das gezielte Schreienlassen  von Babys für falsch und obendrein völlig sinnlos halte.

Heute geht es mir um etwas anderes. Um meine eigene Reaktion nämlich. Denn ich frage mich, ob sie angemessen und gerechtfertig war.

Vorsicht Schublade!

Von anderen Menschen erwarte ich ganz selbstverständlich, dass sie mir und meinen Kindern offen und vorurteilsfrei begegnen. Ich ärgere mich, wenn andere in mir nur „die mit dem behinderten Kind“ sehen, denn ich habe noch ganz andere Facetten. Genausowenig ist mein Sohn einfach nur „der liebe kleine Junge mit Down-Syndrom“. Zu seiner Persönlichkeit gehört auch eine gehörige Portion Wut, wenn etwas nicht so klappt, wie er sich das vorstellt. Dann landet auch gerne mal der proppevolle Teller auf dem Boden. Auf was ich hinaus will ist Folgendes: Jeder von uns trägt eine komplexe, oft auch widersprüchliche Vielfalt an Eigenschaften in sich.  Und es ist ungerecht, einen Menschen auf einige wenige davon zu reduzieren.

Eigentlich bilde ich mir auch ein, offen und tolerant zu sein. Momente wie heute Morgen beweisen mir dann aber, dass dem nicht immer so ist. Denn ganz offenbar teile auch ich die Welt in „Gut“ und „Böse“ ein. Auf der „guten“ Seite stehen dann Eltern, die ihre Kinder auch mal im Familienbett schlafen lassen und auf der „bösen“ diejenigen, die sie schon ganz klein ausquartieren. Dabei ist das natürlich völliger Humbug.

Eltern, die ihr Kind nachts schreien lassen, glauben wahrscheinlich tatsächlich, dass sie das Richtige tun. Womöglich erhoffen sie sich, ihren Kindern auf diese Weise ein gesundes Schlafverhalten angewöhnen zu können oder sie sind nach monatelangem Schlafentzug so am Rande ihrer Kräfte, dass sie eine schnelle „Lösung“ für ihr Problem suchen. Höchstwahrscheinlich haben sie andere Bücher gelesen als ich oder sie hören auf den Rat von Verwandten und Bekannten und nicht auf ihr Bauchgefühl. Wie auch immer, ein falsches Verhalten (und ich nehme mir hier mal ganz dreist heraus, das gezielte Schreienlassen als „falsch zu bezeichnen“ ) macht aus einem Menschen noch keinen schlechten. Jeder von uns verhält sich mal daneben und abgesehen von dieser einen Sache wirkte die Frau auf dem Spielplatz auf mich freundlich und empathisch. Eine Frau, mit der ich gerne mal einen Kaffee trinken würde.

Wir sehen nur einen Mini-Ausschnitt

Letztlich ist es ja immer nur ein Mini-Ausschnitt aus dem Leben der anderen, den wir im Alltag so mitkriegen. Der aggressive Vater in der Umkleidekabine nebenan, der seinen Sohn anschreit, er solle sich endlich mal beeilen, hatte womöglich einen harten Tag und ist sonst ganz anders, liebevoll und geduldig. Ich kenne solche Momente von mir selbst nur zu gut. Da hilft dann alle Theorie über Bindung und Gelassenheit nicht weiter. Wenn der Akku leer ist, kommt manchmal eben das Tier in uns zum Vorschein.

Also, ihr Lieben, seid gnädig mit euch selbst und euren Widersprüchen und natürlich auch mit den Menschen um euch herum.

Bis bald, eure Kathinka

 

Inklusion, Bürgerversicherung, Grundeinkommen – mein Wunschzettel zur Bundestagswahl

Gestern Morgen habe ich in einem einschlägigen feministischen Online-Magazin gelesen, dass die allermeisten Frauen zu bescheiden sind. Und aus diesem Grund bekommen sie auch nicht das, was sie wollen. Ob das nun eine Gehaltserhöhung ist, eine faire Arbeitsteilung mit dem Partner oder einen freien Abend pro Woche. Insgeheim finden  sie nämlich offenbar, dass es ihnen nicht zustehe, etwas zu fordern. Na Mädels, erkennt ihr euch wieder?

Vielleicht liegt es daran, dass ich mit drei Männern zusammenlebe, von denen zumindest die zwei kleinen sehr, sehr willensstark sind. Wer da als Elternteil nicht auch ab und an mal fordert, geht unter! Deshalb bin ich im Fordern vielleicht etwas geübter als andere. Was natürlich trotzdem nicht heißt, dass ich immer bekomme, was ich will. Aber das ist eine andere Geschichte…

Wie ihr alle wisst, ist am kommenden Sonntag Bundestagswahl. Eine gute Gelegenheit, dachte ich, das mit dem Fordern nochmal zu üben. Nur so zur Sicherheit. Nicht, dass ich mir einbilde, dass das ausreicht, um etwas zu verändern. Natürlich ist mir klar, dass ich selbst aktiv werden muss und nicht nur auf „die da oben“ schimpfen darf. Aber das Fordern hilft mir dabei, meinen Kopf mal so richtig klar zu kriegen: Was erwarte ich eigentlich von der Politik? Was kann ich selbst dazu beitragen, wo liegen meine Grenzen? Und was will ich auf jeden Fall verhindern?

Wenn es euch interessiert, zu welchen Schlüssen ich dabei gekommen bin, voilà:

Mein „Wunschzettel“ an die Politik

Stichwort: „Willkommenskultur“: Nachdem ich letzte Woche eine gruseliges Erlebnis in der Bahn hatte, als eine alte Frau einen Mann massiv angemacht hat und außer mir alle wie gebannt in ihr Smartphone starrten und nichts sagten, liegt mir das hier besonders am Herzen: Ich will, dass Deutschland ein offenes Land bleibt! Offen für Menschen, die hier Schutz suchen, die hier arbeiten wollen, ja, und auch für die, die hier schlicht mehr Chancen für sich sehen als in ihrer Heimat. Auch wenn dort kein Krieg herrscht. Wer zum Teufel sind wir denn, dass wir uns einbilden, unseren Wohlstand nicht teilen zu müssen!

Stichwort „Inklusion“: Ich wünsche mir ein Bildungssystem, das jedem Kind eine Chance gibt. Ganz egal, ob es Deutsch als Muttersprache gelernt hat oder nicht, ob seine Eltern Ärzte sind, Maurer oder weiß der Henker was. Und natürlich liegt es mir ganz besonders am Herzen, dass Kinder mit Behinderung ganz selbstverständlich dazugehören. Und nicht in irgendwelchen separaten Einrichtungen untergebracht sind. Denn jeder Mensch hat der Gemeinschaft etwas zu geben, ganz egal, wie seine individuellen Voraussetzungen sind. Ganz wesentlich dafür, dass so ein Bildungssystem funktionieren kann, sind in meinen Augen folgende Punkte:

  • Ein Lehramtsstudium bzw. eine Erzieherausbildung, die angehende Pädagogen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Vorausetzungen der Kinder wirklich vorbereiten;
  • eine viel, viel bessere Ausstattung der Kindergärten und Schulen an Personal, und zwar nicht nur an Lehrern, sondern auch an Sonderpädagogen, Sozialpädagogen und Sprachfachkräften;
  • ein verpflichtendes und selbstverständlich kostenloses letztes Kindergartenjahr. Ja, ich weiß, manche Eltern wollen ihre Kinder nicht schon mit einem Jahr in eine Einrichtung geben. Zumindest aber das letzte Jahr vor der Schule sollte in meinen Augen für alle verpflichtend sein. Weil es manche Kinder sonst einfach nicht schaffen, das nachzuholen, was sie bis dahin verpasst haben, zum Beispiel Sprachkenntnisse, die eine Grundvoraussetzung für erfolgreiches Lernen sind.

Stichwort „Arbeiten“: Der Arbeitsmarkt in Deutschland, so wie er heute ist, bevorzugt genau eine Art von Arbeitnehmer: Den Vollzeit-arbeitenden Angestellten, der 40 Jahre lang brav in die Rentenkasse einzahlt und möglichst keine Lücken im Lebenslauf hat. Sorry, aber das halte ich für eine gehörige Ungerechtigkeit! Denn so viele Menschen bleiben dabei auf der Strecke: Eltern (vor allem Mütter), die in Teilzeit oder auch gar nicht „arbeiten“, weil sie den Großteil der unbezahlten Familienarbeit stemmen, 450-Euro-Jobber und kleine Selbstständige, die keinerlei soziale Absicherung haben und erst recht nichts übrig für eine private Altersvorsorge, junge Leute, die sich von einem befristeten Arbeitsvertrag zum nächsten hangeln. Wie man diese Situation ändern kann? Diese Ideen wären zumindest mal ein Anfang:

  • Eine Bürgerversicherung, die endlich Schluss machen würde mit diesem Irrsinn von gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen und die alle, also auch Selbstständige, Beamte, Minijobber, Familienarbeitleister und all diejenigen, die bislang durchs soziale Netz fallen, einbeziehen würde;
  • ein bedingungsloses Grundeinkommen, das jedem Menschen auch in Lebensphasen, in denen er nicht so viel Erwerbsarbeit leisten kann, eine würdige Existenzgrundlage bietet;
  • das gesetzliche Recht für alle Teilzeitangestellten, irgendwann wieder in Vollzeit arbeiten zu können, wenn dies denn gewünscht wird;
  • wirklich flexible Arbeitszeiten und Homeoffice. Ja, ich weiß, das ist eine alte Leier. Wer aber schon mal die Erfahrung gemacht hat, wie schnell die Kinderkrankentage jedes Jahr aufgebraucht sind und wie schwierig es ist, verlorene Stunden nachzuarbeiten, wenn ein Kind mal wegen Fieber früher aus der Kita abgeholt werden muss, der weiß, wovon ich rede.

Stichwort „Umweltschutz“: Ob in der Kindererziehung oder im „richtigen“ Leben, Verbote sind genauso wenig sinnvoll wie Belohnungen und Strafen. Aber es gibt ein paar Punkte, da würde ich gerne eine Ausnahme machen, so sehr bringen sie mich in Rage:

  • Coffee-to-go-Becher: Die würde ich gerne augenblicklich verbieten. Jeden Tag frage ich mich, wie Menschen es als Genuss empfinden können, im Verkehrsgetümmel oder in der überfüllten Bahn lauwarmen Kaffee aus einem Pappbecher zu trinken. Haben die nicht 5 Minuten Zeit, um sich hinzusetzen, zu Hause oder meinetwegen auch an einer Bar? Und wenn schon unterwegs, dann doch bitte mit einem Mehrwegbecher! Die Vorstellung, dass unsere Kinder mal Mikroplastik im Trinkwasser haben werden, weil wir heute diesen dämlichen Trend mitmachen müssen, macht mir wirklich Angst.
  • Verkehr in der Innenstadt: Stuttgart hat ein gut ausgebautes und zuverlässiges Netz von öffentlichen Verkehrsmitteln. Trotzdem stauen sich Tag für Tag Tausende von Autos durch die Straßen. Ich rede jetzt nicht von denen, die außerhalb wohnen und zig mal umsteigen müssten, um zur Arbeit zu kommen. Sondern von denen, die einfach keine Lust haben auf die Öffis und denen es offenbar schnurzpiepsegal ist, dass wir Feinstaub-Welt-Hauptstadt sind. Wenn sogar schon die Gerichte entscheiden, dass die Gesundheit von Menschen über die Freiheit des Einzelnen gehen, dann sehe ich Fahrverbote wirklich als letzte Chance.

Und, wie seht ihr das? Was wünscht ihr euch von der zukünftigen Bundesregierung?

 

Ungeduld ist keine Tugend

Vor kurzem las ich tatsächlich auf einem Wahlplakat den Spruch „Ungeduld ist auch eine Tugend“ und musste mich fast wegschmeißen vor Lachen. So etwas Abgedroschenes hatte ich wirklich seit Jahren nicht mehr gelesen.

Meine aktuelle Lebenssituation beweist mir im Übrigen gerade jeden Tag das Gegenteil: Ohne Geduld geht gar nix! Und dann würde ich noch hinzufügen: Und ohne Vertrauen erst recht nicht.

Leider mangelt es mir an beidem häufig, obwohl mir bewusst ist, dass Gras nicht schneller wächst, wenn man daran zieht. Wie heißt es doch so schön: „Alles hat seine Zeit“…

Blöd nur, wenn die so rein gar nicht zu den eigenen Erwartungen und Vorstellungen passt!

So geht es mir zum Beispiel gerade mit Paul. Seit Monaten schon hat er sich, zumindest motorisch, nicht weiterentwickelt. Seit er gelernt hat, sich hinzusetzen, tut sich in diesem Bereich nix mehr. Wie ein kleiner Buddha sitzt er auf dem Boden, beobachtet das Geschehen und brabbelt vor sich hin. Keinerlei Anstalten, zu robben oder gar zu krabbeln. Dabei ist er fast 18 Monate alt und damit auch für ein Kind mit Down-Syndrom eher langsam.

Aber was sollen wir machen? Ihm vormachen, wie krabbeln geht? Haben wir heute Morgen echt versucht, aber mal ehrlich, traue ich mich etwa einen Kopfstand zu machen, nur weil meine Nachbarin auf der Yogamatte neben mir das tut? Oder spreche ich fließend Portugiesisch, wenn ich den Ganzen Tag Bossa-Nova-Musik höre? Eben! Zum Lernen gehört eben mehr als Nachmachen. Echte Motivation zum Beispiel und natürlich gewisse körperliche Voraussetzungen. Das ist bei Kindern nicht anders als bei Erwachsenen.

Leider vergesse ich das im Alltag immer wieder und frage mich dann allen Ernstes, ob ich jemals wieder die Gelegenheit haben werde, zu frühstücken, ohne dieselbe, halb verdaute Scheibe Brot zigmal vom Boden aufzuheben oder einen zappelnden Kinderpopo auf eine Toilette zu setzen, um ihn keine zwei Minuten wieder herunterzuholen. Ob ich eines Tages mit zwei erwachsenen, einigermaßen sozial kompatiblen Söhnen am Tisch sitzen darf, die ganze Sätze sprechen, Messer und Gabel bedienen können und sich alleine die Schuhe anziehen. Schön wäre das jedenfalls!

 

 

Minimalismus in Kopf – wie wir uns mit Notlügen und Schwindeleien das Leben unnötig kompliziert machen

Mein dreijähriger Sohn bringt mich immer wieder in Situationen, die mich mal kurz schlucken lassen. So wie vor ein paar Tagen, als wir draußen vorm Bäckerladen bei Brezel und Kaffee auf einer Mauer saßen. Kaffee für mich und Brezel für die Jungs. Eine für beide wohlgemerkt, denn das Mittagessen lag noch nicht lange zurück.

Da kam eine weitere Familie mit zwei Kindern aus dem Laden, jedes ein süßes Franzbrötchen mampfend. Mein Sohn starrte die beiden an und ich befürchtete schon einen Wutanfall, weil er nun sicher auch so ein Franzbrötchen haben wollte. Aber er meinte nur: „Mama, warum sind die Kinder denn soo dick?“ Er war ehrlich erstaunt, denn dicke Kinder (und diese waren wirklich übergewichtig) kannte er bislang nicht.

Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie ich mich in diesem Moment gefühlt habe. Mir war die Situation ehrlich unangenehm, denn sowohl die Kinder als auch ihre Eltern mussten einfach gehört haben, was er gesagt hatte. Andererseits hatte er nur die Wahrheit gesagt, eine ganz offensichtliche noch dazu. Kein Grund also, böse auf ihn zu sein oder gar mit ihm zu schimpfen, wie ich fand.

Wohlwissend, dass die Eltern nun auch meine Antwort hören würden, sagte ich also einfach: „Ich weiß es nicht, mein Schatz. Vielleicht haben sie zu viel gegessen.“

„Bestimmt haben die gaanz viel Eis gegessen“, meinte daraufhin mein Sohn. „Mhmm…“

Nun war diese kleine Szene nicht das erste Mal, dass mich mein Sohn durch seine kindliche Ehrlichkeit in Verlegenheit gebracht hatte. Meine tschechische Freundin, die sehr gut, aber mit Akzent Deutsch spricht,  hatte er gefragt, warum sie denn so komisch sprechen würde. Einen jungen Typen mit Vollbart in der Bahn bezeichnete er als „Opa“.

Klar hätte ich ihm bei jeder dieser Gelegenheiten widersprechen können oder die Situation mit einer Bemerkung wie „aber sie spricht doch ganz toll!“ etwas abmildern können. Ich tat es aber nicht. Weil ich finde, dass man mit der Wahrheit eigentlich nie falsch liegt.

Dabei sind sogenannte „Notlügen“ so allgegenwärtig, dass man ihnen kaum entkommen kann. Und ich muss zugeben, dass auch ich mich schon öfters mal dabei ertappt habe, irgendeinen Mist zu erzählen. Weil es mir in diesem Moment einfacher erschien, ich einen Konflikt vermeiden wollte oder selbst besser dastehen wollte. Kennt ihr das auch?

„Tut mir leid, Süßer, das Eis ist leider ausverkauft!“

„Sorry, ich kann heute doch nicht, habe Magen-Darm.“

„Nee, echt? Mir ist gar nicht aufgefallen, dass du zugenommen hast!“

Aber tun wir uns mit solch faulen Ausreden wirklich einen Gefallen? Ich finde nicht! Und genau deshalb habe ich irgendwann einmal beschlossen, damit aufzuhören. Und das klappt erstaunlich gut und ist soo eine Erleichterung! Denn statt mir überlegen zu müssen, was ich Person x y irgendwann mal erzählt habe und mich dabei in peinlichen Widersprüchen zu verstricken, bleibe ich einfach bei der Wahrheit. Auch wenn das zugegebenermaßen manchmal ungemütlich ist.

„Nein, heute will ich dir kein Eis kaufen.“

„Sei mir nicht böse, aber ich habe keine Lust, ins Kino zu gehen. Ich würde lieber zu Hause bleiben und lesen.“

„Stimmt, du hast etwas zugenommen. Stört es dich denn?“

Ihr glaubt gar nicht, wie viel einfacher mein Leben dadurch geworden ist! Für mich ist das ein Stück Minimalismus im Kopf, denn ich muss mir viel weniger merken.

Abgesehen davon fühlt es sich für mich einfach besser an, insbesondere meinen Kindern gegenüber. Denn sie verstehen immer mehr von dem, über was wir Erwachsenen uns unterhalten und machen sich so ihr eigenes Bild von der Welt. Und in dieses Bild gehören meiner Meinung nach weder faule Ausreden noch einen Osterhasen und vor allem keine Mama, die dem Papa dieses und der Freundin dann etwas ganz anderes erzählt.

Oder wie handhabt ihr das so?

 

Voll verzuckert! Das Dilemma mit den Süßigkeiten

Wer hier öfters mitliest weiß, dass ich es liebe, Rezepte mit euch zu teilen. Und auch, dass die immer zuckerfrei sind. Weil ich Zucker für eine ziemlich fiese Sache halte und ihn – zumindest zu Hause – komplett aus unserem Familien-Speiseplan gestrichen habe. Obwohl ich Süßkram liebe. Warum ich bei diesem Thema so streng bin, will ich euch heute erklären. Und auch ein kleines Rezept wird es wieder geben. Natürlich zuckerfrei 😉

 

Selbst ein Zuckerjunkie…

Um es gleich mal vorweg zu nehmen. Ich war ein richtiges Toastbrot- und Nutella-Kind. Statt Wasser trank ich viele Jahre lang nur süße Limo und auch sonst gab es bei mir zu Hause keinerlei Einschränkungen, was den Konsum von Zucker oder Süßigkeiten betrifft. Lange Zeit habe ich mir darüber auch keine Gedanken gemacht, denn ich war trotz allem immer sehr schlank und kam gar nicht erst auf die Idee meine diversen gesundheitlichen Probleme (Akne, periorale Dermatitis, Rheuma mit 20, Schlafstörungen etc.) auf meinen Zuckerkonsum zurückzuführen. Das kam erst später, als ich von zu Hause auszog, andere Ernährungsgewohnheiten und -Glaubenssätze kennenlernte und zum ersten Mal selbst dafür verantwortlich war, was auf meinem Teller landete.

Umdenken in der Schwangerschaft

So richtig fiel der Groschen aber erst in meiner zweiten Schwangerschaft, als meine Frauenärztin bei einer Routineuntersuchung eine schwere Schwangerschaftsdiabetes diagnostizierte. Fälschlicherweise, wie sich später herausstellte. Aber die 14 Tage Schockstarre genügten mir, um mich endlich einmal intensiv mit dem Thema „Zucker“ auseinanderzusetzen. Wegweisend war für mich dabei der Film „Voll verzuckert“ , der mir zum ersten Mal die Tragweite unseres extremen Zuckerkonsums vor Augen führte. Schaut ihn euch am besten selbst an, wenn ihr ihn noch nicht kennt, er ist wirklich spannend!

Ich bin nun keine Ernährungswissenschaftlerin, aber ein paar interessante Fakten zum Thema „Zucker“ möchte ich trotzdem gerne mit euch teilen:

  1. Zucker macht süchtig! Zucker hat auf unser Gehirn in etwa die gleich Wirkung wie Kokain. Und wenn man einmal süchtig ist, ist es nahezu unmöglich, ohne Komplettverzicht wieder zu einem „normalen“ Konsum zurückzukehren. Wenn wir Süßigkeiten essen, steigt unser Blutzuckerspiegel rasant an, fällt aber genauso rasant wieder ab. Das liefert uns keine Energie, sondern führt zu einem Teufelskreislauf, denn unser Körper braucht immer wieder Zuckernachschub. Wie das genau funktioniert und welche Alternativen zu Zucker es gibt, könnt ihr zum Beispiel hier nachlesen.
  2. Ein übermüßiger Zuckerkonsum kann auf Dauer schwere Erkrankungen wie , Fettleibigkeit, Diabetes und Fettleber zur Folge haben. Mehr Infos dazu findet ihr zum Beispiel hier.
  3. Zucker ist ein Nährstoffräuber. Er entzieht unserem Körper B-Vitamine und Mineralstoffe, was nicht nur Zähne und Knochen schwächt, sondern mit den Jahren den gesamten Organismus. Der Wiener Arzt Georg Weidinger, der sich unter anderem auf Traditionelle chinesische Medizin spezialisiert hat, beschreibt die Wirkung von Zucker folgendermaßen:„… was also geschieht, wenn man sehr viel Zucker isst … Der Körper hat dauerhaft Stress und zeigt das durch viele Faktoren wie hohen Blutdruck, hohe Blutfette, Fettleibigkeit, Diabetes Mellitus Typ II, …, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Herz-Kreislauferkrankungen und, und, und.“ (Die Heilung der Mitte, S. 214)
  4. Einige Studien stellen einen Zusammenhang zwischen einem hohen Zuckerkonsum und Alzheimer fest. Auch Hyperaktivität bei KIndern wird oft in Zusammenhang mikt einem hohen Zuckerkonsum gebracht.

Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Aber, worum es mir hier eigentlich geht ist folgendes:

Wie schaffe ich es, meine Kinder vom Zucker fernzuhalten?

Leider muss ich euch gestehen, dass auch ich das nicht komplett nicht schaffe. Zucker ist einfach zu allgegenwärtig und gesellschaftlich immer noch weit akzeptiert. Spätestens seit mein Großer in den Kindergarten geht, habe ich die Kontrolle über seinen Zuckerkonsum ein Stück weit verloren. Muffins hier, Wackelpudding dort und immer wieder zuckersüße Geburtstagstüten. Klar, dass da kein Kind widerstehen kann.

Bei meinem Kleinen habe ich glücklicherweise noch etwas mehr Kontrolle, weil es in seiner Krippe – wie in den meisten Einrichtungen für Unter-Dreijährige – keinerlei Zucker oder Süßigkeiten gibt. Komisch, oder, als wäre Zucker für Über-Dreijährige plötzlich kein Problem mehr. Na ja, momentan ist also noch alles im grünen Bereich und er ist glücklich und zufrieden, wenn er an einem Pfirsich lutschen darf. Und darüber bin ich heilfroh, denn wie viele Kinder mit Trisomie 21 ist auch Paul ein leidenschaftlicher Esser, der nur schwer zu stoppen ist.

Umso wichtiger ist es mir bei ihm, gesunde Essgewohnheuten zu etablieren. Denn in den ersten drei Lebensjahren wird das Geschmacksempfinden für das gesamte Leben ausgebildet . Kinder, die sich dann schon an die unnatürliche Süße von Fruchtjoghurt, Schokoriegel und Co. gewöhnt haben, werden es ihr Leben lang schwer haben, die natürliche Süße von Früchten, Trockenfrüchten als „süß genug“ zu empfinden.

„Schwer haben“ bedeutet aber zum Glück nicht, dass das unmöglich ist. Ich selbst habe wie gesagt erst vor etwa zwei Jahren Zucker komplett aus meinem Speiseplan gestrichen und nach einer kurzen Umstellungsphase empfinde ich normale Süßigkeiten mittlerweile als geradezu eklig süß. Eine Ausnahme mache ich hin und wieder bei Kuchen. Aber nur selbstgebackenen, der hier im Schwabenland zum Glück eh nicht soo süß ist. Ansonsten gilt bei uns die Regel: Zu Hause nur selbst gemachte Süßigkeiten aus Früchten, Trockenfrüchten oder auch mal etwas Honig, aber auch die nur in sehr kleinen Mengen. Unterwegs oder bei anderen dürfen die Kinder hingegen alles probieren. Anders lässt sich in meinen Augen Frust und Futterneid nicht vermeiden. Hier setze ich einfach langfristig auf meine Vorbildfunktion.

Puh, dieser Post ist wirklich lang geworden. Das Thema liegt mir einfach sehr am Herzen. Ich weiß nicht, wie ihr es handhabt mit den Süßigkeiten, das würde mich wirklich interessieren! Ach ja, und fast hätte ich es vergessen, ein „Rezept“ wollte ich ja auch noch mit euch teilen. Dabei handelt es sich schlicht um meine persönlichen „Notfallbonbons“, wenn mich die Lust auf Süßes übermannt. Sie bestehen aus zwei Zutaten und sind so lecker, dass ich selbst eine bekennende Zuckerjunkie-Freundin vor kurzem damit begeistern konnte.

Dattelbonbons mit Mandelmus

Zutaten: Medjool-Datteln (oder andere, die sind einfach besonders weich und süß)

Mandelmus (alternativ Erdnussmus, Kokosmus, Sesammus oder was immer ihr gerne mögt. Achtet nur darauf, dass es zu 100% aus Nuss besteht und kein Salz oder Zucker zugefügt ist)

Die Datteln in der Mitte aufschneiden und mit so viel Nussmus füllen, wie ihr wollt. Bei mir darf es richtig viel sein 🙂 Datteln sind zuckersüß und sollten daher nur in Maßen gegessen werden. Aber im Gegensatz zu Haushaltszucker enthalten sie noch viele wertvolle Mineralien wie Eise, Kalzium und Mangnesium. Nüsse stecken voller gesunder Fette, die gut fürs Herz und Hirn sind. Sie machen also satt, glücklich, schlau und schön. Ist das nicht großartig?